PROJEKTMITARBEITERIN / PROJEKTMITARBEITER

Entgeltgruppe 13 TV-L, Kennziffer WS161730M

zu besetzen. Die Stelle ist auf drei Jahre befristet.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt untersucht die wirklichkeitsnahe Materialmodellierung, um die digitale Oberflächenmodellierung – etwa in VFX-, Computeranimations- und Games-Anwendungen realistischer zu machen und ihre Gestaltung zu vereinfachen. Dafür soll mit Hilfe von Crowd-Sourcing ein repräsentativer Datenbestand von digitalen Materialbeispielen aufgebaut werden.

Wir unterstützen ausdrücklich die eigene wissenschaftliche Weiterentwicklung und bieten die Möglichkeit der Publikation der Forschungsergebnisse. Zudem eröffnet die HdM verschiedene Zugänge zur Promotion.

Die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter wird Forschungs-, Entwicklungs- und Dokumentationsaufgaben in diesem Projekt übernehmen. Dazu zählen insbesondere:

  • Aufstellung einer Materialtaxonomie
  • Entwicklung mobiler Anwendungen und Spiele / Serious Games zur Oberflächenvermessung
  • Statistische Auswertung der gemessenen Daten
  • Entwicklung effizienter Materialmodelle, z.B. als Shading Plug-Ins für existierende Rendering-Systeme
  • Erarbeitung intuitiver Modellierungs-Techniken
  • Dokumentation und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in internationalen Fachzeitschriften und auf internationalen Fachkonferenzen

Erwartete Qualifikationen:

  • Master of Science in Informatik oder äquivalenter universitärer Abschluss in verwandtem Studiengang (z.B. Medieninformatik, Softwaretechnik), alternativ Master of Science in mathematisch-naturwissenschaftlich-technischem Studiengang und dokumentierte Affinität zu Themen des Visual Computing (etwa durch Informatik als Neben- oder Vertiefungsfach, Berufserfahrung, Praktika …)
  • Studienerfolge in Themen des Visual Computing (z.B. Computergraphik, Computeranimation, Wissenschaftliche Visualisierung, Computer Vision)
  • Mehrjährige Programmiererfahrung, idealerweise für mobile Anwendungen im Frontend (z.B. Java, Swift) und Backend (Java/PHP/C++) sowie für statistische Analyse (z.B. Python/Numpy, Matlab)
  • hohe Selbstständigkeit und Teamfähigkeit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nach Franz Kafka, Auf der Galerie:

Wenn Staaten tausende von Hackern ausbilden würden, zum Angriff auf
Bürger wie andere Staaten. Wenn Firmen sich weigern würden, untaugliche
Software zu bereinigen. Wenn Spezialisten mehr an Scheinlösungen als an
Echten interessiert wären und die Bürger die Kosten tragen müssten. Wenn
seit Jahrzehnten bekannt unsichere Programmiersprachen immer noch
eingesetzt würden. Wenn Profit über alles ginge und Bürger in aller
Öffentlichkeit erpresst würden, weil sie ein Attachment geöffnet haben.
Wenn man ein Auto entführen könnte ohne Spuren zu hinterlassen. Wenn man
eine kritische Seite durch Angriffe mundtot machen könnte. Wenn
Datenschutz das Problem wäre statt der Missbrauch. Ein wahrer Sturm der
Entrüstung würde sich erheben!

Aber so reiten die guten IT-Cowboys (erkennbar an den weissen Hüten)
gegen die Bösen (schwarze Hüte) im ewigen Kampf Gut gegen Böse. Ehrliche
Firmen rüsten ihre Systeme nach bestem Gewissen und Können und es reitet
Ritter Thomas de Maizière heran, bewaffnet mit Schwert “Kritis”, dem
Gesetz für kritische Infrastrukturen. Habt keine Sorge – sie wollen nur
euer Bestes!

Diesen Freitag findet der 5. Security Day an der HdM statt und ich darf
Sie dazu sehr herzlich einladen.

Vielen Dank und Grüsse,
Walter Kriha

https://blueshift.io/international-trade.html

Das Schattensystem der Reichen und Mächtigen

http://www.tagesspiegel.de/politik/steuervermeidung-das-schattensystem-der-reichen-und-maechtigen/19177502.html

Wann immer ein Fall von eklatanter Steuervermeidung publik wird, beteuern die Politiker, das nicht zu dulden und rufen nach Transparenz. Das ist alles, was passiert. Und das hat nicht nur finanzielle Folgen. Ein Kommentar von Harald Schumann

Zuletzt traf es die Großverdiener der Fußballwelt. Superstar Cristiano Ronaldo wurde erwischt mit 65 Millionen Euro, die er über Irland und die Karibik verschieben und dann steuersparend in der Schweiz bunkern ließ. Erfolgstrainer José Mourinho operierte mit drei Briefkastenfirmen bis nach Neuseeland, um sein Geld zu verstecken. Und genauso hielten es weitere Fußballgrößen, wie Insider über die Plattform „Football Leaks“ enthüllten.
So richtig überraschend ist das allerdings nicht. Warum sollten die vergoldeten Rasenhelden es nicht genauso halten wie all die anderen Superreichen, die sich der Steuerpflicht entziehen? Oder die Steuerstrategen der transnationalen Konzerne? Oder deren Komplizen bei den Banken? Erinnert sei an die im April veröffentlichten Panama Papers, mit denen die Eigentümer von rund 300 000 Briefkastenfirmen in karibischen Operettenstaaten bekannt wurden, darunter mehr als 1000 Deutsche, denen 28 hierzulande tätige Banken zur Seite standen. Oder an die Feststellung der EU-Kommission, wonach Apple, der wertvollste Konzern der Welt, auf seine Gewinne in Europa nur 0,0005 Prozent Steuern zahlte. Oder an den BASF-Konzern, der mit Hilfe der Behörden in den Niederlanden, Belgien und Malta von 2011 bis 2014 fast eine Milliarde Euro an Steuern sparte, wie die Grünen im Europaparlament aufdeckten.
Doch die meisten Verantwortlichen wissen sich gut zu verteidigen. Man habe sich an „Recht und Gesetz“ gehalten, versichern die Anwälte der Fußballstars. Alle Gewinnverschiebungen erfolgten im Einklang mit den Steuergesetzen, erklären die Justiziare der Konzerne. „Keinerlei Hinweise auf Fehlverhalten“ ließ sich bei den beteiligten Banken nachweisen. Das ist denn auch die eigentliche Botschaft dieses Enthüllungsjahres 2016: Die Reichen und Mächtigen unterhalten ein weltweites System der Schattenfinanz, um Kapitalerträge der Besteuerung zu entziehen – und ihre Regierungen lassen sie gewähren. Selbstverständlich geben sich die Verantwortlichen stets empört. „Wir dulden keinen Steuerbetrug über Briefkastenfirmen“, erklärte etwa Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und forderte „weltweite Transparenz“. So verabschiedete das Bundeskabinett jetzt auch mal wieder ein „Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz“. Demnach sollen Banken die Beteiligung ihrer Kunden an „Offshore-Firmen“ in Steueroasen melden und Verstöße härter bestraft werden. Doch das ist Symbolpolitik. Im Kampf gegen die Steuerflucht spielt die Musik in Brüssel. Dort aber, im Rat der EU-Finanzminister, treiben Schäuble und seine Kollegen ein ganz anderes Spiel.

Die Verpflichtungen sind immer noch zu lasch

Ein zentrales Instrument gegen den Steuerbetrug wäre die gesetzliche Pflicht, die tatsächlichen Begünstigten einer jeden Firma in einem öffentlichen Register zu dokumentieren. So wäre jederzeit überprüfbar, wer hinter Immobiliendeals oder Unternehmenskäufen steckt. Doch die Mehrheit der EU-Finanzminister, darunter auch Schäuble, hat den entsprechenden Gesetzentwurf der EU-Kommission sabotiert. Wer die Angaben zu den Eigentümern einsehen will, soll ein „legitimes Interesse“ nachweisen, beschlossen die Minister. Die Daten bleiben also geheim. Zudem soll die Registerpflicht erst für Beteiligungen ab 25 Prozent gelten – und damit leicht zu umgehen sein. Wer seinen Anteil auf mehrere Briefkastenfirmen in der Karibik verteilt, darf weiterhin anonym bleiben.
Auch im Vorgehen gegen die Steuervermeidung der Konzerne ist „weltweite Transparenz“ eigentlich das Gebot der Stunde. Erst wenn klar ist, in welchem Land wie viel Umsatz und Wertschöpfung anfallen, würde die Verschiebung der Gewinne in Steueroasen wie die Niederlande sichtbar. Darum beschlossen EU-Regierungen und Parlament, dass Unternehmen ab 750 Millionen Euro Jahresumsatz diese Daten den Behörden künftig mitteilen müssen. Um zu verhindern, dass die Konzerne trotzdem wie bisher Deals mit einzelnen Regierungen treffen, fordert die EU-Kommission, diese Daten auch zu veröffentlichen. Doch das wollen zwölf EU-Finanzminister erneut verhindern, darunter auch wieder Wolfgang Schäuble.
Nach vorsichtigen Schätzungen kostet die – überwiegend legale – Steuerflucht von Vermögenden und Unternehmen die EU-Staaten mehr als 100 Milliarden Euro im Jahr, die folglich von allen anderen Steuerzahlern aufgebracht werden müssen. Doch anstatt das Geld einzutreiben, halten Europas Finanzminister ihre schützende Hand über die Begünstigten. Eine bessere Wahlwerbung können sich Antieuropäer und Rechtspopulisten gar nicht wünschen.

steam is down.
https://www.reddit.com/r/Steam/comments/5jxm2n/steam_is_down/

Brazil Won’t Buy U.S. GMO Corn

http://www.ecowatch.com/brazil-wont-buy-u-s-gmo-corn-highlights-worldwide-divide-over-gmos-1891170422.html

Case in point, even though the Brazilian chicken industry is suffering from a domestic corn shortage this year, companies refuse to buy corn from the U.S. because of Brazil’s stringent regulations on GMOs.

Yahoo discloses hack of 1 billion accounts

https://techcrunch.com/2016/12/14/yahoo-discloses-hack-of-1-billion-accounts/

The company disclosed today that it has discovered a breach of more than one billion user accounts that occurred in August 2013. The breach is believed to be separate and distinct from the theft of data from 500 million accounts that Yahoo reported this September.

One Trump aftermatch

Russian Hackers Acted to Aid Trump in Election, U.S. Says

http://www.nytimes.com/2016/12/09/us/obama-russia-election-hack.html

WASHINGTON — American intelligence agencies have concluded with “high confidence” that Russia acted covertly in the latter stages of the presidential campaign to harm Hillary Clinton’s chances and promote Donald J. Trump, according to senior administration officials.

From a nondescript office building in St. Petersburg, Russia, an army of well-paid “trolls”
has tried to wreak havoc all around the Internet — and in real-life American communities.

http://www.nytimes.com/2015/06/07/magazine/the-agency.html?_r=1

The Russian Hacking Controversy: What We Do And Don’t Know

http://www.npr.org/sections/parallels/2016/12/12/505272992/the-russian-hacking-kerfuffle-what-we-do-and-dont-know

  • 1. The U.S. government says Russia meddled in the presidential election
  • 2. The U.S. intelligence community told the presidential candidates and Congress about the cybermischief during the campaign
  • 3. Russia did more during the election season than release emails
  • 4. We don’t know precisely why U.S. intelligence believes what it does or why some agencies disagree
  • 5. We don’t know whether the Russians also compromised Republicans — and whether they’re holding on to what they took as leverage

http://moselkurier.de

http://turbokultur.com/

Das Viedeo als auch die Seite zum Mosel Kurier sind wohl Produkte der Agentur Turbokultur. Wird man unbedarft von irgendwo auf das Video geleitet, können schon mal gemischte Gefühle aufkommen.

Hinweis: alle News der Seite sind entweder vom 30.11.2016 oder vom 24.11.2016. Die erste Veröffentlichung ist vom 21.11.2014 wegen der Seriosität. :f

Verwirrende Zeiten.

Kitzelt die Aktion links, weil sie neuen Brennstoff liefert der rechts ignorant verbreitet wird oder kitzelt die Aktion rechts, weil man mit Teilen seiner guten Propaganda von einem Flüchtlich en der Nase herumgeführt wurde?

Verwirrende Zeiten.

#1 Planet Earth crew devastated as 150,000 antelope die in front of them in the space of just three days

saiga-carcasses

http://www.mirror.co.uk/tv/tv-news/planet-earth-crew-devastated-150000-9354535

#2 Italy’s highest court rules calling someone ‘gay’ is no longer an insult

Calling a heterosexual person “gay” cannot be considered an insult, Italy’s highest court has ruled. Judges have said the term “homosexual” no longer has “an intrinsically offensive meaning”.

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/italys-highest-court-gay-insult-heterosexuality-law-a7447816.html

#3 Arrested German spy was a onetime gay porn actor — and a secret Islamist

Both Bild and the Washington Post reported on Wednesday that the 51-year-old former employee of the Office for the Protection of the Constitution (BfV) had appeared in gay porn movies before his conversion to Islam in 2014.

According to Bild, agents found the pornographic films in which he appeared while searching his home. The material is not of relevance to the investigation, but will remain a footnote to what is fast becoming the most surreal spy scandal in modern German history.

http://www.thelocal.de/20161130/german-islamist-spy-was-spanish-gay-porn-actor-report
https://www.washingtonpost.com/world/europe/arrested-german-spy-was-a-onetime-gay-porn-actor–and-a-secret-islamist/2016/11/30/57c44f1e-e068-4307-8ddf-848fda772306_story.html?utm_term=.d97e29abc41b

#4 Political Correctness: Schluss mit dem dummen Geschwätz!

„Wenn Politiker in Zeiten von brennenden Asylheimen und Angriffen auf Minderheiten fordern, es müsse erlaubt sein, offen Probleme der Integration zu benennen, dann wird es düster und unverschämt: Wir haben in Deutschland viele Probleme, aber sicher keines damit, dass man sich nicht jederzeit rassistisch, widerwärtig und primitiv im öffentlichen Raum äußern dürfe.„

Me: Gilt dann im Umkehrschluss nicht jede Diskussion als „düster“ und „unverschämt“, also als unzulässig, die sich auf einen Aspekt unserer Welt bezieht, der ganz egal von wem und im Sprachgebrauch politisch inkorrekt adressiert wird?

http://www.zeit.de/kultur/2016-11/political-correctness-uebertreiben-kiyaks-deutschstunde

SZ: Manche Journalisten halten die Wahlerfolge von Trump oder der AfD für die Quittung dafür, dass Politik und Medien den Kontakt zu den “Unvernünftigen”, “Vergessenen”, “Abgehängten” verloren haben und sie nur noch verachten und beschimpfen. Ist da was dran?

Michael Schmidt-Salomon: Der Erfolg der Rechtspopulisten ist, wie ich meine, auf zwei zentrale Faktoren zurückzuführen. Erstens auf eine zunehmende soziale Ungleichheit. Es ist ja leider so: Wenn Menschen ihren sozialen Status nicht verbessern können, wenn sie sich selbst als Individuen nicht mehr wahrgenommen fühlen, dann neigen sie dazu, sich über die Mitgliedschaft zu einer Gruppe zu definieren, was chauvinistische Abgrenzungen gegenüber “den anderen” verstärkt.

Zweitens fehlt es tatsächlich an einer rationalen Streitkultur. Eine vernünftige gesellschaftliche Debatte hätte diesem Lagerdenken entgegenwirken können, aber dazu ist es in den letzten Monaten nicht gekommen.

Inwiefern war die Debatte nicht vernünftig?

Weite Teile des politischen Mainstreams haben von Vornherein jede noch so vernünftige Aussage bestritten, die zum Beispiel von AfD-Vertretern verbreitet wurde. Auf diese Weise wollte man die Partei schwächen, aber tatsächlich hat man sie gerade dadurch gestärkt.

Wieso denn das?

Demagogen feiern mit halben Wahrheiten ganze Erfolge. Wenn man sie stoppen will, dann muss man ihnen ihre halben Wahrheiten entziehen, indem man ihnen recht gibt, wo sie recht haben. Eben das ist aber nicht passiert. Das war nicht nur politisch fatal, sondern auch intellektuell unredlich. Schließlich wird eine Wahrheit nicht zur Lüge, bloß weil sie von Frauke Petry oder Beatrix von Storch geäußert wird.

Was wäre denn ein Beispiel für so eine Wahrheit?

Nehmen wir die bekannte Aussage von Beatrix von Storch, dass der politische Islam mit der deutschen Verfassung unvereinbar sei. Das ist zweifellos ein treffendes Argument, das leicht zu untermauern ist, wenn man die Prinzipien des politischen Islam – also einer bestimmten Lesart der muslimischen Religion – mit den Prinzipien der offenen Gesellschaft abgleicht. In der politischen und medialen Auseinandersetzung mit von Storch wurde jedoch behauptet, ein solcher Satz sei eine “Schande für Deutschland”.

Damit hat man der AfD das Terrain der kritischen Auseinandersetzung mit dem Islam überlassen. Und gerade davon hat die Partei ungemein profitiert. Denn: Wer etwas so Offensichtliches wie die Realität des politischen Islam leugnet und den Zusammenhang von Islam und Islamismus bestreitet, der treibt Wählerinnen und Wähler in die Arme von Politikern, die ihre antiaufklärerischen Ziele unter dem Deckmantel einer “aufgeklärten Islamkritik” wunderbar verbergen können.

http://www.sueddeutsche.de/politik/philosoph-michael-schmidt-salomon-solange-rechtspopulisten-oder-islamisten-keine-gesetze-verletzen-muessen-sie-toleriert-werden-1.3259711